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Drei Ratinger Firmen ziehen in Neanderpark

Die Stadt hat eine große Ackerfläche erworben, um die Marie-Curie-Straße an den Südring anzubinden.

VON CHRISTOPH ZACHARIAS – RP: Freitag, 21. März 2014

Das Umwelttechnologie-Unternehmen Valco will sich am Südring niederlassen. In Mettmann ist ein Ingenieurbüro geplant.

Das Umwelttechnologie-Unternehmen Valco will sich am Südring niederlassen. In Mettmann ist ein Ingenieurbüro geplant.

METTMANN – Die Vermarktung der Gewerbeflächen im Neanderpark am Südring macht Fortschritte. Wie Wirtschaftsförderer Wolfgang Karp den Mitgliedern des Grundstücksausschusses mitteilte, sind von ursprünglich 96 000 Quadratmetern jetzt noch 28 000 nicht veräußert.

Direkt am Beginn der Marie-Curie-Straße haben die Ausschachtungsarbeiten für das neue Haus der Arbeit begonnen. Die Agentur für Arbeit und das Job-Center Mettmann werden ihre Standorte an der Ötzbachstraße und an der Goldberger Straße aufgeben und durch einen Bauträger im Neanderpark ein neues Gebäude bauen lassen, das gemietet wird. Insgesamt 360 Mitarbeiter (Jobcenter 200, Agentur 160) werden dort ab Ende 2015 auf 7 500 Quadratmetern gemeinsam arbeiten.

Ein 10 500 Quadratmeter großes Grundstück will Road Stop erwerben. Der Bauantrag, so Bürgermeister Bernd Günther, könne dann genehmigt werden, wenn die Widerspruchsfrist gegen den jüngsten Ratsbeschluss (grünes Licht für Road Stop) abgelaufen sei. Also nach der Veröffentlichung im Amtsblatt. Zwischen Kreisbauhof und der Fachhochschule der Wirtschaft existiert dann noch eine Restfläche von 3 000 Quadratmetern, die verkauft werden kann. Auf der gegenüber liegenden Seite der Marie-Curie-Straße will sich auf einer Fläche von 3 000 Quadratmetern eine Firma aus Ratingen niederlassen. Das Unternehmen ist Spezialist für den Bau von Kränen.

„In Mettmann wird aber nicht produziert, sondern hier werden drei Verkaufsdepandancen zusammen gelegt“, sagte Karp. Mit Lärmemissionen sei nicht zu rechnen. Eine zweite Firma aus Ratingen will sich ebenfalls im Neanderpark niederlassen. Was sie produziere, wollte Karp noch nicht sagen. „Der Verkaufsbeschluss ist noch nicht beurkundet“, sagte Karp. Ein paar Meter weiter ist eine Ratinger Fensterbaufirma dabei, einen Industriebau zu errichten. In Mettmann soll sich der Vertrieb der Firma ansiedeln. Ebenfalls im Bau ist eine Niederlassung der Erkrather Firma Valco. Das Unternehmen hat sich auf Umwelttechnologien spezialisiert und wird mit seinen Ingenieuren nach Mettmann ziehen. Die Firmen Lammermann und Mercanta, die im vergangenen Jahr an den Südring zogen, haben sich etabliert.

Die Wirtschaftsförderung hat am Ende der Marie-Curie-Straße eine Ackerfläche von 18 500 Quadratmetern gekauft. „Wir werden das Gelände ebenfalls als Gewerbegebiet nutzen, brauchen aber auch einen Teil, um die Marie-Curie-Straße an den Südring an zu schließen und um einen Wendehammer zu bauen“, sagte Karp. Um dies zu realisieren, benötigt die Stadt einen weiteren Teil der angrenzenden Ackerfläche. Hier befinde man sich in Gesprächen mit dem Eigentümer. „Wir gehen davon aus, dass wir eine Einigung hinkriegen“, sagte Bernd Günther.

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